Einfache Kettenlehre für Anschlagketten
Die Kettenlehre ist ein praktisches Prüfmittel zur regelmäßigen Überprüfung im Einsatz befindlicher Anschlagketten. Sie eignet sich zur Dehnungsmessung und zur Messung des Kettenverschleißes und ist für Nenngrößen von 6 bis 32 mm ausgelegt.
Der Vorteil der Kettenlehre liegt in ihrer einfachen Anwendung:
Wenn die Kettenlehre durch das Kettenglied gleitet, dann ist die Kette ablegereif.
So lässt sich schnell erkennen, ob eine Anschlagkette weiterhin verwendet werden darf oder aus dem Einsatz genommen werden muss.
Für den sicheren Einsatz von Anschlagketten ist die regelmäßige Kontrolle besonders wichtig.
Anschlagketten dürfen unter anderem dann nicht mehr verwendet werden, wenn eine Abnahme der gemittelten Glieddicke um mehr als 10 % oder eine Längung der Kette um mehr als 3 % vorliegt.
Auch Bruch, Anrisse, Schnitte, Kerben, Korrosion oder Verformungen zählen zu den Ablegekriterien.
Wichtig ist außerdem: Die Kettenlehre unterstützt die laufende Kontrolle, ersetzt aber nicht die vorgeschriebenen Prüfungen nach DGUV Regel 109-017. Anschlagketten müssen mindestens einmal pro Jahr durch eine zur Prüfung befähigte Person geprüft werden; zusätzlich ist mindestens alle drei Jahre eine besondere Prüfung auf Rissfreiheit vorgeschrieben.
| GTIN | 4032378647019 |
| ECLASS-Basic 15.0 (de) | 21.170.290 |
| Statistische Warennummer | 90173000 |