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Zurrgurte mit Ratsche.

Zurrgurte bzw. Spanngurte mit Ratsche gibt es bei Dolezych ab einer Gurtbreite von 25 mm. Das Angebot reicht von schmalen Ratschengurten für die Sicherung kleiner und leichter Ladung bis hin zu Schwerlast Zurrgurten. Die Ratschenzurrgurte sind Standard in der Ladungssicherung und fester Bestandteil vieler Sicherungskonzepte. Sie bestehen aus einem Gurtband aus synthetischen Fasern, der Ratsche und – bei zweiteiligen Systemen – einem Endbeschlag je Seite. Die Gurte sind in unterschiedlichen Längen, Bandbreiten, Endbeschlägen und Ratschenarten erhältlich. Im Dolezych Shop kannst du Zurrgurte mit Ratsche kaufen oder dich von unseren Experten zum Thema Ladungssicherung beraten lassen.

roter Automatikspanngurt mit S-Haken, Zoom

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Ab 12,30 €
orangener Automatikspanngurt mit Ratsche und Profilhaken frontal

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Ab 19,90 €
Spanngurt einteilig blau 25 mm frontalansicht

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Varianten ab 3,00 €
Ab 3,60 €
Spanngurt blau 50 mm Bandbreite mit Ratsche und Ankerschienenbeschlag 1826

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Varianten ab 8,55 €
Ab 11,04 €
Spanngurt grün 35 mm Breite Ratsche mit Profilhaken

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Varianten ab 4,60 €
Ab 10,30 €
Spanngurt einteilig 35 mm Bandbreite mit Ratsche

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Varianten ab 3,70 €
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Spanngurt DoZurr 4000 mit DoMulti-Zugratsche + Profilhaken, 6,00 m

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Varianten ab 14,55 €
Ab 16,35 €
Spanngurt blau 50 mm Breite mit Ratsche und Profilhaken

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Varianten ab 8,80 €
Ab 9,10 €

Grundlagen und Aufbau von Zurrgurten mit Ratsche

Zurrgurte mit Ratsche sind Ladungssicherungsmittel nach DIN EN 12195-2. Sie bestehen aus einem Gurtband – meist Polyester (PES) mit einer Dehnung von weniger als 5 Prozent – und einer Ratsche zur Erzeugung der Vorspannkraft. Zweiteilige Zurrgurte besitzen ein Festende (mit Ratsche und Endbeschlag) sowie ein Losende mit passendem Haken oder Beschlag.

Einsatzgebiet
Zurrgurte mit Ratsche sichern Ladegut im Straßen‑, Transport‑, Logistik‑ und Industriebereich. Sie sind nicht zum Heben von Lasten geeignet; dieser Hinweis ist normverpflichtend.

Normgerechte Kennzeichnung
Jeder Zurrgurt muss ein dauerhaft lesbares Etikett mit folgenden Angaben tragen:

  • LC – Lashing Capacity (Zurrkraft)
  • STF– Standard Tension Force (Vorspannkraft)
  • SHF – Standard Hand Force (Normhandkraft, typischerweise 50 daN)
  • Material, zulässige Dehnung und Gurtlänge
  • Fertigungsdatum
  • Herstellerkennzeichnung
  • Normangabe DIN EN 12195-2

Diese Angaben sind notwendig, um das Sicherungsverfahren korrekt auszulegen. Für zusätzliche Informationen steht der Ratgeber zum Zurrgurt‑Etikett zur Verfügung.

Ratschen helfen dir, den Spanngurt durch das Betätigen des Ratschenhebels zu spannen und zu sichern. Dabei gibt es verschiedene Arten von Zurrgurten mit Ratsche, die auf unterschiedliche Einsatzzwecke ausgelegt sind:

Ladungssicherungsmethoden – technisch richtig und verständlich

Je nach Ladung und Anforderung kommen unterschiedliche Sicherungsverfahren zum Einsatz.

  1. Niederzurren (kraftschlüssig)
    Beim Niederzurren erhöht die Vorspannkraft (STF) die Anpresskraft der Ladung auf die Ladefläche. Dadurch steigt die Reibkraft, die ein Verrutschen verhindert. Entscheidend ist die STF, nicht die LC.
    Diese Methode ist für viele Ladungsarten geeignet.
  2. Direktzurren (kraft- beziehungsweise formschlüssig)
    Beim Direktzurren wird die Ladung über Zugkräfte gesichert. Maßgeblich ist die LC des Gurtes. Die Sicherungswirkung hängt von der Aufteilung der Kräfte über die Zurrwinkel ab (Vertikalwinkel α, Horizontalwinkel β).
  3. Umreifung und Bündeln
    Einteilige Gurte werden direkt um die Ladung gelegt, um stabile Ladeeinheiten zu erzeugen, zum Beispiel bei Kartons, Langgut oder Rohren.

Alle Methoden sind in VDI 2700 ff sowie DIN EN 12195-1 und DIN EN 12195-2 definiert.

Ratschen- und Gurtvarianten – technisch korrekt und praxisnah

Dolezych bietet verschiedene Ratschenarten, die sich in Kraftübertragung, Ergonomie und Anwendung unterscheiden.

Standard‑Druckratsche
Für leichte bis mittlere Lasten; die Vorspannung wird durch Drücken erzeugt. Je nach Bauart besitzen Druckratschen eine unterschiedliche Zahnzahl. Viele gängige Modelle arbeiten mit einer Verzahnung von 11 Zähnen, was eine robuste und funktionale, aber weniger stark übersetzte Mechanik darstellt.

DoMulti Langhebel‑Zugratsche

  • Langer Hebel für höhere mechanische Übersetzung
  • Prinzip „Ziehen statt Drücken“ für ergonomische Bedienung
  • Erreicht hohe STF‑Werte unter Einhaltung der SHF. Dies ermöglicht den Einsatz von weniger Zurrgurten bei gleicher Sicherungswirkung.

Die DoMulti‑Langhebelratsche verfügt über eine feinere Verzahnung mit 20 Zähnen. Durch diese höhere Zahnzahl entsteht eine bessere mechanische Übersetzung, sodass sich die Ratsche mit weniger Kraftaufwand bedienen lässt und höhere Vorspannkräfte (STF) erreicht werden können.

Getriebezugratsche
Ein integriertes Getriebe sorgt für besonders effiziente Kraftübertragung. Geeignet für Schwerlastanwendungen.

DoRapid Schnellspann‑Ratsche
Seitlich öffnende Gurtbandführung ermöglicht schnelles Einlegen und Lösen des Gurtbandes. Diese Variante reduziert die Arbeitszeit bei häufigem Be- und Entladen.

Do2Step Zugratsche
Ein zweistufiger Öffnungsmechanismus verhindert ein abruptes Entspannen und steigert die Sicherheit bei instabilen oder verrutschten Ladeeinheiten. Dabei eignet sie sich besonders für kippgefährdete Ladegüter, wie zum Beispiel Betonfertigteile.

Gurtbreiten und Endbeschläge

  • Bandbreiten: 18 mm, 25 mm, 35 mm, 50 mm, 75 mm, 100 mm
  • Endbeschläge (Auswahl): Ankerschienenbeschlag 1826, Bordwandklemme, Double‑Stud‑Fitting, Einfingerwirbelhaken, Fingerprofilhaken, Flachhaken mit Sicherung, Karabinerhaken, Profilhaken (mit und ohne Sicherung; manchmal auch Spitzhaken genannt), S‑Haken, Single‑Stud‑Fitting, Triangel‑Karabinerhaken, U‑Profilhaken, Ösenhaken, Endglied

Die Auswahl richtet sich nach LC, Einsatzumgebung und vorhandenen Zurrpunkten.

Sicherheit, Anwendung und typische Einsatzbereiche

Bei der Ladungssicherung wirken mehrere physikalische Größen zusammen. Für die Praxis lassen sich die grundlegenden Zusammenhänge wie folgt beschreiben:

Niederzurren
Die Haltekraft entsteht durch die Kombination aus Vorspannkraft (STF) und dem Reibbeiwert μ zwischen Ladegut und Ladefläche. Höhere STF und/oder ein höherer Reibwert erhöhen die Anpresskraft beziehungsweise verringern die Anzahl der benötigten Zurrmittel. Die exakte Berechnung erfolgt nach VDI 2700 Blatt 2 und berücksichtigt unter anderem Reibwert, Anzahl der Gurte, Zurrwinkel und den wirksamen Anteil der Vorspannkraft.

Direktzurren
Die Sicherungswirkung ergibt sich aus der Zurrkraft des Gurtes (LC) und der Aufteilung der Kräfte über die Zurrwinkel α und β. Je ungünstiger der Winkel, desto geringer ist der wirksame Kraftanteil, der die Ladung tatsächlich sichert.

Vorspannkraft (STF)
Die erreichbare STF hängt von der Normhandkraft SHF, der Hebellänge und dem Wirkungsgrad der Ratsche ab. Längere Hebel und hochwertige Ratschenmechanik ermöglichen höhere STF‑Werte. Die STF steigt nicht linear, da Reibungsverluste und der mechanische Wirkungsgrad der Ratsche berücksichtigt werden müssen. Die technische Berechnung erfolgt gemäß DIN EN 12195‑2 und/oder VDI 2700 ff.

Damit diese Kräfte wirksam werden können, müssen Gurte korrekt und unbeschädigt eingesetzt werden. Mehr zum den Themen Niederzurren und Direktzurren findest du in unserem Ratgeber.

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