Mobile Anschlagpunkte & Anschlageinrichtungen.
Mobile Anschlagpunkte und Anschlageinrichtungen sind zentrale Komponenten der PSA gegen Absturz, wenn bei Arbeiten in der Höhe keine festen Anschlagpunkte vorhanden sind oder diese nicht genutzt werden können. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo temporäre, flexible und normgerechte Lösungen erforderlich sind – etwa auf Baustellen, in der Industrie, bei Wartungsarbeiten oder in der Logistik. Mobile Systeme ermöglichen eine sichere Absturzsicherung, ohne bauliche Veränderungen vorzunehmen, und lassen sich an wechselnde Einsatzorte anpassen. Diese Kategorie fasst unterschiedliche Bauarten mobiler Anschlagpunkte und Anschlageinrichtungen zusammen, die je nach Einsatzbereich und Sicherungskonzept ausgewählt werden.
Wird nachproduziert
Wird nachproduziert
Wird nachproduziert
Wird nachproduziert
Wird nachproduziert
Wird nachproduziert
Wird nachproduziert
Wird nachproduziert
Wird nachproduziert
Wird nachproduziert
Wird nachproduziert
Wird nachproduziert
Was sind mobile Anschlagpunkte und wofür werden sie eingesetzt?
Mobile Anschlagpunkte sind temporär einsetzbare Anschlagmöglichkeiten für Verbindungsmittel, Höhensicherungsgeräte oder Auffangsysteme. Im Unterschied zu fest installierten Anschlagpunkten werden sie nur für die Dauer des Einsatzes montiert und anschließend wieder entfernt. Ein mobiler Anschlagpunkt bezeichnet dabei die konkrete Anschlagstelle für die PSA, während eine Anschlageinrichtung ein übergeordnetes System sein kann, das einen oder mehrere Anschlagpunkte umfasst. Typische Anwendungen sind Arbeiten auf Stahlträgern, Dächern, Containern oder an Öffnungen wie Schächten und Fenstern. Mobile Anschlagpunkte sind Teil übergeordneter Anschlageinrichtungen und müssen klar definierten Anforderungen entsprechen, um Personen zuverlässig gegen Absturz zu sichern.
Welche Normen gelten für mobile Anschlagpunkte?
Für den Einsatz mobiler Anschlagpunkte ist die Norm EN 795 maßgeblich. Sie definiert unterschiedliche Klassen von Anschlageinrichtungen, abhängig von Bauart und Einsatzzweck. Besonders relevant sind EN 795 Klasse B für transportable, temporär verwendbare Anschlagpunkte sowie Klasse C für horizontale Systeme. Anschlageinrichtungen nach EN 795 Klasse B sind für temporäre Einsätze geeignet, da sie transportabel ausgeführt sind und ohne dauerhafte Installation verwendet werden. Ergänzend können weitere Vorgaben wie Herstellerangaben oder betriebliche Gefährdungsbeurteilungen eine Rolle spielen. Die Einhaltung der Normen stellt sicher, dass mobile Anschlagpunkte für den vorgesehenen Personenkreis und die jeweilige Belastung ausgelegt sind.
Welche Arten mobiler Anschlageinrichtungen gibt es?
Das Spektrum mobiler Lösungen ist breit und deckt unterschiedliche Einsatzszenarien ab. Zu den gängigen Varianten zählen Trägerklemmen für Stahlträger, Dachrandverankerungen für Dacharbeiten sowie spezielle Anschlagpunkte für Container oder Fassaden. Wenn Arbeitsbereiche häufig wechseln oder nur temporär zugänglich sind, werden mobile Anschlagpunkte eingesetzt, da feste Anschlagpunkte in diesen Situationen nicht geplant oder wirtschaftlich realisierbar sind. Darüber hinaus kommen temporäre Anschlageinrichtungen wie Seil- oder Bandsysteme zum Einsatz, die eine Sicherung entlang der Bewegungsstrecke ermöglichen. Auch Systeme wie der Dreibaum werden genutzt, wenn Arbeiten in beengten Räumen oder Schächten durchgeführt werden müssen. Der Dreibaum stellt dabei eine spezielle Form der mobilen Anschlageinrichtung dar und wird eingesetzt, wenn vertikale Zugänge oder Rettungsszenarien abgesichert werden müssen.
Wann sind horizontale Anschlageinrichtungen sinnvoll?
Eine horizontale Anschlageinrichtung, häufig auch als Lifeline bezeichnet, ist dann sinnvoll, wenn sich Personen während der Arbeit entlang einer Strecke bewegen müssen. Diese Systeme ermöglichen es, sich kontinuierlich gesichert fortzubewegen, ohne den Anschlagpunkt wechseln zu müssen. Horizontale Anschlageinrichtungen ersetzen mobile Anschlagpunkte nicht, sondern erweitern das Sicherungskonzept bei bewegungsintensiven Arbeitsabläufen. Sie sind als temporäre Systeme verfügbar und werden zwischen geeigneten Endverankerungen installiert. In Kombination mit mobilen Anschlagpunkten entsteht so ein flexibles Sicherungskonzept, das sowohl stationäre als auch bewegliche Arbeitsabläufe abdeckt.